Jahreskreisfeste

Die Jahreskreisfeste auch Hexensabbate genannt sind 8 gleichmäßig verteilte Stationen im Kreislauf, den die Sonne in einem Jahr durchzieht.

Sie werden eingeteilt in vier Sonnenfeste und vier Mondfeste.

Die Sonnenfeste werden an den markanten Wendepunkten der Sonne gefeiert, wie Tag- und Nachtgleiche und Sonnwende.
Die Mondfeste liegen exakt dazwischen.

So ergibt es sich, dass alle 6 1/2 Wochen ein Jahreskreisfest stattfindet.

Diese beginnen nach der Hexentradition mit dem Hexen-Neujahr
am  1. November.

Ich beginne jedoch, wie viele andere auch, den Zyklus zum Julfest am  21. Dezember, dem Tag der Wintersonnwende, da hier das wiederkehrende Licht gefeiert wird.

Von diesem Zeitpunkt an werden die Tage wieder länger und wie kann es auch anders sein, die Nächte kürzer.

Mit der Geburt der Sonne beginnt die Schwangerschaft der Natur und das ist der Anfang allen Lebens.

Daraus ergibt sich die anschließende Reihenfolge mit Stichworten zum Thema:



Sonnenfest
Julfest 21.Dezember (Wintersonnwende)

Jul bedeutet Rad, das Rad des Lebens- Rad des Jahreszeitenlaufs- Überwindung des Todes in der Natur- Erwachendes Leben, das noch nicht sichtbar ist-Schwangerschaft, Auferstehung, Wiedergeburt-Kürzester Tag und längste Nacht-Beginn des neuen Zyklus im Kreislauf des Lebens-Wiederkehrende Sonne, das Ende des Absteigens-Geburt des neuen Lichts-Aspekt des Lebens im Tode- Beginn der 12 Rauhnächte.

Mondfest
Imbolc 1.Februar (Lichtmess)

Fest zu Ehren Brighids, der dreifachen Göttin, die auch für die Fruchtbarkeit zuständig ist- Zeit der Reinigung-Befreiung von den Schlacken und der Schläfrigkeit des Winters-Mitte des Winters-Bereits eine Stunde länger Tag-Imbolc ist gälisch und bedeutet im Bauch-Erste Regung des Kindes Natur im Bauch der Mutter Erde-Säuberung des Bodens von abgestorbenen Gewächsen-Verehrung von Feuer und Wasser-Beginn der steigenden Lebenssäfte-Zeit in der Thor die Eisriesen erschlägt und das Licht siegt.

Sonnenfest
Ostara 21.März (Frühlings Tag- und Nachtgleiche)

Ende des Winters, der Zeit des Todes-Ankunft des Frühlings-Das wiedererwachende Leben, die Geburt der Natur-Zunahme des Lichts durch die Wiederkehr der Sonne-Beginn der aktiven Phase bei Mensch und Natur-Tag und Nacht sind gleich lang-Wiederkehr des Jünglingsgottes Baldur-Auferstehung der Göttin Ostara aus der Unterwelt in die irdische Welt-Bunte Ostereier sind heute noch Sinnbild für Fruchtbarkeit und die Farbenpracht der Natur.

Mondfest
Beltane 30.April bis 1.Mai (Walpurgisnacht)

Ankunft des Sommers-Initiation oder Erwachsenwerden, Erwartung-Fließende Energien und aufsteigende Kräfte in der Natur-Identifizierung mit Energien in der Natur und harmonische Einstimmung zum Finden der eigenen Energie-Höhepunkt des Energiestroms-Einheit von männlich und weiblich-Schaffung des neuen Lebens-Fest der Geschlechtsreife-Austoben aller Dämonen und Wintergeister, bevor sie verschwinden müssen-Erlangen von Fruchtbarkeit und Reichtum durch Überspringen des Feuers.

Sonnenfest
Litha 21.Juni (Sommersonnwende)

Sonnenkraft am Höhepunkt-Höchster Stand-Längster Tag und kürzeste Nacht-Fest des Erreichten, der Hoffnung und Erwartung-Feiern der eigenen Individualität und Kreativität-Konzentration auf persönliche Belange-Mitte der Zeit-Heimlicher Beginn des Todes-Mitten ins blühende Leben wird bereits der Keim des Todes gelegt-Hochzeit der Natur, in der sich Befruchtung und Zeugung vollzieht.

Mondfest
Lughnasad / Lammas 1.August (Schnitterfest)

Der Name bedeutet Lughs Gedenken, der Nachfolger des keltischen Licht und Sonnengottes Bel-Tod des germanischen Gottes Baldur-Wir feiern die fruchtbare Erde-Dank für die Kornernte-Fest des ersten Brotes-Segnung der Heilkräuter-Höhepunkt des Wachstums-Abnehmende Kraft der Sonne trotz der heißen Tage-Nachdenken über das was ist, was sein wird oder sein soll.

Sonnenfest
Mabon 21.September (Herbst Tag- und Nachtgleiche)

Erntedankfest-Abnahme des Lichts-Der Tag und die Nacht sind gleich lang-Harmonisches Gleichgewicht der Polaritäten-Zeit des Rückzugs nach innen-Die Natur bereitet sich auf die Ruhepause vor-Beginn er dunklen Jahreshälfte-Ende des Sommers-Absinken der Sonne in die Unterwelt-Abschied-Ruhezeit der Pflanzen, da keine Saftzufuhr mehr erfolgt.

Mondfest
Samhain 31.Oktober bis 1.November (Totenfest)

Ende des Jahres-Keltisches Neujahrsfest-Schwelle zwischen sichtbarer und unsichtbarer Welt-Zeit der Geister und Dämonen, daraus entwickelte sich Halloween-Beginn des Winters, der dunklen Zeit-Fest des Gedenkens-Wende von äußerer Aktivität zu innerem Wachstum-Verbrennung aller Sorgen und Probleme des vergangenen Jahres-Nacht des Orakels-Entledigung von Schwächen und Dingen-Erinnerung an Verstorbene-Sterbemonat der Natur.